In den vorangegangenen Artikeln dieser Grundlagenserie haben wir gesehen, warum ICC-Colormanagement nötig wurde und wie genau diese Technologie im Detail funktioniert. Sollten Sie erst jetzt auf diesen Blog aufmerksam geworden sein, kann ich Ihnen nur empfehlen in den Beiträgen dieses Bereiches zurückzublättern, bevor Sie an dieser Stelle weiterlesen. Sind Ihnen allerdings Vorgeschichte und Theorie bekannt, steht Ihnen mit diesem Artikel eine weitere spannende Etappe auf dem Weg, hin zu den heute offiziellen Standards zur Verfügung.

Mitte der 90er Jahre verfügte die Branche also endlich über die Technologie, die über viele Jahre andauernden Farbprobleme von DTP-Umgebungen in den Griff zu bekommen. Schnell gab es geeignete Spektralphotometer (Gretag-Spectroscan, X-Rite-DTP41, usw.) um Testcharts zu messen und Profilierungs-Software (Linotype-Print- und ScanOpen, Gretag-ProfileMaker, Agfa-ColorTune, usw.) zur Berechnung der ICC-Profile.

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